Beschreibung
Erweiterung des Sportstandort Oststadt
Die Stadt Ludwigsburg beabsichtigt in der Oststadt, in der Nähe der neuen Fuchshofschule und der Justinus-Kerner-Schule, eine neue Dreifeld-Sporthalle für den Schul- und Vereinssport zu errichten. Die Halle wird tagsüber von den Schulen und in den Abendstunden und an Wochenenden von Vereinen genutzt.
Im Umfeld der neuen Sporthalle befinden sich neben den Bildungseinrichtungen auch die Sportstätten des Sportparks Ost mit Kunsteishalle, Stadionbad, sowie dem Ludwig-Jahn-Stadion mit seinen denkmalgeschützten Torhäusern und der historischen Baumallee. Sie bilden zusammen mit der neuen Dreifeldhalle zukünftig ein attraktives Sport- und Freizeitareal.
Die Halle
Der Eingangsbereich erhält einen einladenden und kommunikativen Charakter und wird über einen ansprechenden Vorbereich barrierefrei von Osten über das Stadion erschlossen. Auf der Zugangsebene zur Sporthalle befinden sich die Umkleideräume, die Tribüne mit bis zu 199 Zuschauerplätzen, sowie die Cafeteria. Auf der unteren Ebene sind neben den drei Sportfeldern die Geräteräume, weitere Funktionsräume und Technikräume angeordnet. Die beiden Geschosse sind über einen Aufzug barrierefrei miteinander verbunden. Die notwendigen Stellplätze werden im Umfeld der Halle nachgewiesen. Für Fahrräder befinden sich Abstellmöglichkeiten direkt neben dem Eingang zur Sporthalle.
Nachhaltige Bauweise
Die Bauweise der Halle folgt als nachhaltiger Holzbau in Holz-Hybrid Bauweise den Nachhaltigkeitszielen der Stadt Ludwigsburg. Die Dachfläche der Sporthalle soll für eine Photovoltaikanlage genutzt werden. Das Solardach wird kombiniert mit einer extensiven Dachbegrünung.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie auf der städt. Webseite.
Das 1. Ausschreibungspaket mit Rohbau- und Holzbauarbeiten, Aufzugsanlage und den technischen Gewerken wurde im August veröffentlicht.
Die Kampfmittelsondierung ist abgeschlossen. Die Verlegung von Bestandsleitungen aus dem Baufeld der Sporthalle wird durch die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim bis Ende des Jahres ausgeführt.
Der Auftrag für die Infrastrukturarbeiten ist vergeben. Mit den Erschließungsarbeiten – der Medienanbindung an den Berliner Platz - wurde Mitte August begonnen.
Die Rohbauarbeiten wurden Mitte September vergeben. Nach erfolgter Baustelleneinrichtung ist der Beginn der Rohbauarbeiten Anfang 2025 geplant.
Einen reibungslosen Planungs- und Bauablauf vorausgesetzt, kann die neue Halle im September 2026 in Betrieb genommen werden.